Saisonauftakt unter neuen Vorzeichen

SG 1871 Augsburg-Gersthofen kämpft bis zum Schluss

Für die Damen der SG 1871 Augsburg-Gersthofen stand zum Saisonauftakt gleich eine besondere Herausforderung an: Das erste Ligaspiel unter der Woche mit neuem Trainer, personellen Veränderungen im Kader und einer Mannschaft, die sich erst noch richtig finden muss. Erschwerend kamen kurzfristige, verletzungsbedingte Ausfälle hinzu, die am Tag des Spiels noch einmal Umstellungen erforderlich machten. So ging es mit einer teilweise ungewohnten Aufstellung in die erste Partie, die im Training zuvor nicht mehr eingespielt werden konnte.

Entsprechend schwer fanden die SG-Damen zunächst ins Spiel und mussten erst einmal ihren Rhythmus finden. Die Damen des TSV Göggingen, welche mit ambitionierten Aufstiegszielen in die Saison starten, nutzten die anfänglichen Unsicherheiten konsequent aus und zeigten, dass mit ihnen zu rechnen ist. Insbesondere die gegnerische Torhüterin erwischte einen starken Tag und machte es den Augsburgerinnen immer wieder schwer, ihre Torchancen erfolgreich zu nutzen.
Im weiteren Spielverlauf gelang es der SG, den Rückstand zwischenzeitlich zu verkürzen und immer wieder dagegenzuhalten. Trotz guter Kampfphasen verhinderten jedoch einige Schwächephasen, eine ausbaufähige Chancenverwertung und nicht immer konsequente Abwehraktionen, dass die Mannschaft dauerhaft den Anschluss halten konnte.

Was die SG-Damen dabei aber keineswegs vermissen ließen, war der Wille, sich zurück zukämpfen. Auch wenn nicht alles rund lief und sich die Mannschaft immer wieder neu sortieren musste, blieb die Motivation hoch. Besonders in den letzten 15 Minuten zeigte das Team noch einmal, was in ihm steckt: Das Zusammenspiel wurde besser, die Mannschaft trat geschlossen auf und kämpfte gemeinsam bis zum Schlusspfiff. Besonders herausragend spielte Anne Zeilinger, welche 11 Tore für die SG erzielen konnte.

Auch wenn der Saisonauftakt nicht ganz nach Wunsch verlief, nimmt die SG wichtige Erkenntnisse aus der Partie mit. Die neuen Konstellationen müssen sich weiter einspielen, Abläufe gefestigt und die Abstimmung verbessert werden. Der gezeigte Kampfgeist und der starke gemeinsame Endspurt machen jedoch Mut für die kommenden Aufgaben. Am Ende stand ein 22:32 für die Gäste aus Göggingen auf der Anzeigetafel.

Jetzt heißt es: weiter zusammenwachsen, an den Schwächen arbeiten und als Team den nächsten Schritt machen!

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